“Derrida, Foucault, Lyotard, Deleuze, Lacan – im letzten Drittel des 20. Jahrhunderts war die Hauptstadt der Philosophie wieder Paris. Im Anflug auf das neue Millennium herrschte Endzeitstimmung: Postmoderne, Post-Histoire, Poststrukturalismus hiessen die Labels auf den neuen Ampullen des Denkens. Nomadisch wurde über die Mikrophysik der Macht nachgedacht, man dekonstruierte die “grossen Erzählungen” der Moderne und liebte die Differenz. Ist der Poststrukturalismus ein Strukturalismus? Ist er ein Anti-Humanismus? Was ist bereits wieder vergessen und was wird bleiben? Weshalb taten und tun sich deutsche Denker mit “Derridada und Lacancan” so schwer? Monika Maria Trost und Michael Pfister haben die Philosophin und Soziologin Andrea Maihofer, Leiterin des Zentrums Gender Studies der Universität Basel, eingeladen. Schwerpunktthema des Gesprächs bildet exemplarisch Michel Foucault mit seiner Diskursanalyse und seiner Genealogie des abendländischen Wissens.”
[Quelle: www.sf.tv]