“Das geheimnisvolle «Rote Buch» des Schweizer Psychiaters Carl Gustav Jung (1875 bis 1961) wird in diesen Tagen nach langem Hin und Her erstmals veröffentlicht. Es umfasst Träume, Visionen und Fantasien des Begründers der Analytischen Psychologie und ist in der Art einer illuminierten mittelalterlichen Handschrift mit Bildern Jungs verfasst. Der Autor verfügte zu Lebzeiten, dass «Das Rote Buch» nicht publiziert wird. Welchen Sinn hat das handgeschriebene und -gemalte Werk, das nach Jungs eigenen Worten «dem oberflächlichen Beobachter wie eine Verrücktheit vorkommen wird»? Wirft es ein neues Licht auf die Analytische Psychologie, ja muss Jungs Lebenswerk gar revidiert werden? In der «Sternstunde Philosophie» interpretiert die Psychologin und Buchautorin Verena Kast das «Rote Buch» im Licht der modernen Psychotherapie.”
[Quelle www.sf.tv]