Dokumentation:
“In diesem Portrait eines englischen Filmteams aus dem Jahr 1967 interviewt sich Max Frisch teilweise selbst. Daniel Keel, der Gründer des Diogenes-Verlags, führt als Erzähler/Interviewpartner durch den Film. Viele für Max Frisch zentrale Themen kommen zur Sprache. Ausserdem werden seine Wohn- und Arbeitsorte in Zürich und dem Tessin gezeigt (William Brayne 1967).”
Gespräche:
“Im Jahr 1989, gut zwei Jahre vor seinem Tod, hatte Max Frisch sich bereit erklärt, ausgehend von seinem Text “Demokratie – ein Traum?” über das Thema “Demokratie im Verfall” zu diskutieren. Als Gesprächspartner eingeladen sind der Westschweizer Publizist Jacques Pilet (“L’Hebdo”) und der Basler Philosoph Hans Saner.”
“Das denkwürdige Gespräch von Max Frisch mit Bundesrat Kurt Furgler fand am 3. März 1978 in der Sendung “Unter uns gesagt” unter der Leitung von Heiner Gautschy statt. Themen sind das Verhältnis von Künstler und Staat, die Macht des Wortes und die Zustände in der Schweiz.”
“Der Schriftsteller erinnert sich an das Ende des Zweiten Weltkrieges. In einem Gespräch in Berzona im Jahr 1985 fragt Literaturredaktor Hans Ulrich Probst Max Frisch nach seinen Erlebnissen aus dieser Zeit.
1945 war der 34jährige Max Frisch Grenzsoldat. In den folgenden Monaten und Jahren gehörte er zu den ersten, die umfangreiche Reisen in die zerstörten Städte des Kontinents unternehmen konnten. Darüber hat er auch geschrieben. Die Zeugnisse dazu finden sich in seinem berühmten “Tagebuch 1946-1949″.”
“Gespräch zu den Themen: Macht und Gewalt, “Stiller”, Roman versus Theater, Tagebuch, Möglichkeiten der Existenz, Engagement des Schriftstellers u.v.m. (Werner Koch, 40 Min.)”
Besuch in New York
Interview mit Friedrich Luft 1965 in “Das Profil”
Marcel Reich-Ranicki über Max Frisch:
Vorträge:
“Am Ende der Aufklärung steht das goldene Kalb.” 1986 wurde Max Frisch von den Solothurner Literaturtagen zu seinem 75. Geburtstag geehrt.”
“In der Rede mit dem fragenden Titel “Die Schweiz als Heimat?” setzt sich Max Frisch ebenso eloquent wie kritisch mit der eigenen Herkunft auseinander. Der Schriftsteller spricht über Fremdenfeindlichkeit und die nötige Öffnung des Landes nach aussen. Frisch zeigt sich einmal mehr als “kritischer Patriot”, als einer der unerbittlichsten Kritiker der Schweiz.”