“Goethe und Schiller: zwei Genies, die einander erst beargwöhnten und dann engste Freunde wurden. Im Austausch mit Schiller hatte Goethe das Gefühl, sein eigenes Werk neu zu entdecken. Dank Goethe kam Schiller auf den Stoff seines Meisterwerks Wilhelm Tell. Der grosse Biograph und Erzähler Rüdiger Safranski hat die Geschichte dieser Freundschaft – und letztlich auch eines Idealbilds jeder Freundschaft – veröffentlicht. Roger de Weck befragt ihn in der Sternstunde Philosophie über jenes Gefühl, über das Kurt Tucholsky sagte: «Gott erhalte uns die Freundschaft. Man möchte beinah glauben, man sei nicht allein.”
[Quelle: www.sf.tv]